LEDA ist eine Bibliothek für Datenstrukturen und Algorithmen, die das Programmieren unter C++ erheblich verein acht. Außerdem gibt es noch weitere Klassen, die es ermöglichen, auf einfache Weise dialogorientierte Programme zu entwerfen, ohne Kenntnisse von Unix.
In dem Übungsraum im Bau 45 stehen nur Unix-Rechner zur Verfügung, und es ist auch LEDA installiert. Dort könnt Ihr die Bibliothek also sofort benutzen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, mit LEDA zuhause zu programmieren:
Für Borland C++, Microsoft Visual C++ und Watcom C++ gibt es vorcompilierte Objektpakete von LEDA, die man alle auf der LEDA-Homepage bekommen kann. Auf der LEDA-Homepage http://www.mpi-sb.mpg.de/LEDA könnt Ihr Euch unter LEDA/download eine Research-Version von LEDA besorgen. Dort stehen dann auch Installationshinweise für Windows 95/98/NT.
Prinzipiell ist es also möglich, LEDA unter Windows zu benutzen, allerdings kosten die genannten Compiler recht viel Geld und Windows wird im weiteren Studium eine nicht so große Rolle spielen. Wer bereit ist, sich für den Rest des Studiums viel Arbeit zu sparen, sollte sich also für LEDA unter Linux/Unix entscheiden, da hier die Unterschiede zwischen dem Zuhause-Arbeiten und An-der-Uni-Arbeiten fast ganz entfallen.
Falls Ihr auf Eurem Heim-Rechner noch kein Linux installiert habt, dann könnt Ihr verschiedene Wege wählen:
Der nächste Schritt besteht dann darin, LEDA für Linux zu installieren. Bei http://www.mpi-sb.mpg.de/LEDA unter LEDA/download könnt Ihr auch eine Objektcode-Version von LEDA für Linux besorgen und dann zuhause z.B. unter /usr/local/LEDA installieren (oder wo Ihr wollt). Dann müßt Ihr folgendes machen: